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Schützenverein Dedinghausen 1873 e.V.
"Die Gründung des Dedinghäuser Schützenvereins ist aber mit großer Wahrscheinlichkeit bedeutend früher. Hierfür gibt es jedoch keine Beweise. Das älteste Beweisstück ist eine Eintragung in der alten Pfarrchronik der Pfarrei Esbeck mit folgendem Wortlaut: ... "In Dedinghausen wird jedes Jahr Schützenfest gefeiert, auch wenn die Zeiten noch so traurig sind." Allein schon diese Eintragung lässt vermuten, dass auch in Dedinghausen schon früher Schützenfeste gefeiert wurden. Eine weitere Bestätigung hierfür ist eine Anzeige im "Patriot" (siehe Kasten rechts) aus dem Jahre 1873." Dem Dedinghauser Hobbyhistoriker Heinz Krossa ist es zu verdanken, dass heute der Schützenverein über seine Gründung Klarheit hat. In einem Beitrag der Festschrift zur 950 Jahr-Feier Dedinghausens am 6. und 7. September 1986 schreibt Heinz Krossa : "Einen gesicherten Nachweis über einen Schützenverein in Dedinghausen finden wir für das Jahr 1859. Im Kreisarchiv werden die Statuten der Schützen-Gesellschaft zu Dedinghausen aufbewahrt. ... Die Statuten besagen : A. Der Zweck des Vereins ist: Beförderung der Eintracht und des sittlichen Vergnügens. B. Mittel dazu sind das jährliche Vogelschießen und das damit verbundene gemeinschaftliche Fest." (vergl. 'Festschrift 950 Jahr-Feier', Seite 216f) Für das 1973 geplante 100-jährige Schützenfest kam der Nachweis der Gründung im Jahre 1859 zu spät. Der Schützenverein beließ es bei der offiziellen Gründung im Jahre 1873 und feiert somit in diesen Tagen sein 125-jähriges Jubelfest. Aus den frühen Anfängen des Vereins liegen keine weiteren Dokumente vor. Ab 1874 können dann wieder alle Königspaare nachgewiesen werden. Seit 1895 ist das Kassenbuch vollständig erhalten geblieben sowie das Protokollbuch mit sämtlichen Eintragungen ab 1907. Diesen Quellen sind einige interessante Hinweise zu entnehmen : Seit 1894 Schützenfahne Die älteste Schützenfahne des Dedinghauser Schützenvereins trägt die Jahreszahl 1894. In der Festschrift zum 100-jährigen liest man dazu : "Mit großer Wahrscheinlichkeit wurde sie in diesem Jahre angeschafft. Es dürfte jedoch nicht die erste Schützenfahne gewesen sein. Nach Aussagen von älteren Schützenbrüdern hatte der Schützenverein vorher eine grün-weiß-grüne Fahne ohne Bild und mit einem weiß lackierten Fahnenstock. Diese Fahne soll von den Frauen im Dorf selbst genäht worden sein." Seit 1894 Gute Kassenführung Der Kassenbericht des Jahres 1895 verzeichnet eine Einnahme von 342,61 Mark, dem gegenüber steht eine Ausgabe von 344,50 Mark. Somit betrug der Fehlbetrag 1,89 Mark. Alle nun folgenden Kassenberichte haben einen Überschuss zu verzeichnen. Wie aus dem Kassenbuch des Jahres 1896 hervorgeht, bekam der König einen Zuschuss in Höhe von 3 Mark. Von Jahr zu Jahr ist nun ein Ansteigen der Einnahmen wie auch der Ausgaben zu verzeichnen. Im Jahre 1899 bekam auch der Oberst einen Zuschuss in Höhe von 10,- Mark. Seit 1900 Schützenkette Die Königskette wurde im Jahre 1900 zum Preise von 29,50 Mark angeschafft. Vorher trug der König einen silbernen Vogel, der an einem roten Samtband um den Hals getragen wurde. Seit 1910 Schützenplatzwechsel Der Schützenplatz, auf dem die Schützenfeste gefeiert wurden, befand sich bis zum Jahre 1910 "Auf dem Tigge". Zu den damaligen Schützenfesten wurde ein rundes Zelt aufgebaut, welches von einem Zeltverleiher aus Eickelborn angemietet wurde. Dieses Zelt hatte keinen Fußboden wie zur heutigen Zeit. Tische wurden behelfsmäßig angefertigt, indem man Pfähle in die Erde schlug und darauf Bretter nagelte. Ab 1911 diente die Weide von Franz Spork (neben Lummer) als Schützenplatz. Vom Jahre 1962 an feierte der Schützenverein sein Schützenfest auf dem heutigen Schützenplatz. Die Vogelstange stand früher in der sogenannten Lehmkuhle (Heute : Nahe der Grotte). Später wurde sie dann in der Weide von Kehl (Im Ohr) aufgestellt. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde sie zunächst in die Weide von Westerkamp (Auf der Heide) verlegt, bevor sie dann auf den Schützenplatz in der Weide von Franz Spork (neben Lummer) gestellt wurde. Die Kugeln, die nicht trafen fielen auf den Friedhof. Im Jahre 1960 wurde das Vogelschießen von der Stange verboten. Daraufhin wurde ein ordnungsmäßiger Kugelfang gebaut, der sich noch heute auf dem Schützenplatz befindet. Seit dem 1.Juli 1973 ist der Schützenplatz rechtlich Eigentum des Schützenvereins Dedinghausen. Er wurde von der damals noch selbständigen Gemeinde Dedinghausen gekauft. In den Weltkriegen keine Schützenfeste Von 1914 bis 1919 wurde wegen des Ersten Weltkrieges kein Schützenfest gefeiert. Auch während des Zweiten Weltkrieges von 1940 bis 1945 fielen die Schützenfeste aus. Das erste Nachkriegsschützenfest wurde im Jahre 1947 auf der Deele von Franz Spork gefeiert, da die Zelte von den Besatzungsmächten beschlagnahmt worden waren. Das Vogelschießen war verboten. Der Vogel wurde deshalb von einer Stange abgeworfen. Traditionell sorgfältige Festplanung In früheren Jahren wurde das Schützenfest nicht wie heute, lange vorher geplant. Die Männer des Dorfes trafen sich auf dem Hofe von Schulte-Remmert unter einer Eiche und berieten, ob und wann das Schützenfest gefeiert werden sollte. Bei diesem Zusammentreffen wurde auch die Schänke vergeben. Auch alle sonstigen anfallenden Arbeiten wurden hier besprochen, wie z. B. Fahren der Zelte usw. Dann zog Anton Müting mit einer Trommel durchs Dorf und gab das Schützenfest bekannt. Das Vereinslokal des Schützenvereins befand sich früher in der Gastwirtschaft Schäpermeier-Bals. Seit dem Jahre 1920 befindet sich das Vereinslokal in der Gastwirtschaft Kehl. Besondere Leistungen Als im Jahre 1925 unsere heutige Kirche gebaut wurde, beteiligte sich der Schützenverein an der Kirchbaulotterie. Hierzu wurden vom Schützenverein zwei Fahrräder gestiftet, die zum Preise von 190,- Mark von dem Fahrradhändler Pieper in Bökenförde gekauft wurden. 1925 und 1926 wurde wegen dieses Kirchbaues kein Schützenfest gefeiert. Stattdessen wurde der Schützenbeitrag für den Kirchbau gestiftet. Im Jahre 1949 wurde von mehreren jungen Leuten ein Spielmannszug ins Leben gerufen. Derselbe bestand bis zum Jahre 1959. In dieser Zeit spielte der Spielmannszug auf den Schützenfesten in Dedinghausen. Darüber hinaus spielte derselbe auch auf den Schützenfesten in Verlar. 1960 wurde durch Eigenleistung der ganzen Gemeinde das Kriegerehrenmal errichtet. Anlässlich des Schützenfestes wurde es im gleichen Jahre durch Hochw. Herrn Pfarrer Ahlke, ein Sohn unserer Gemeinde, eingeweiht. Mehrere Nachbarvereine waren zu dieser Einweihung eingeladen. Die Entwicklung in den letzten Jahrzehnten 1973 Man feierte das 100-jährige Jubelfest. Der Verein zählte 252 Mitglieder und erwarb den jetzigen Schützenplatz an der Höchte. 1978 Die Schießsportabteilung wird gegründet. Seitdem werden jährlich die Vereinsmeisterschaften ausgeschossen. 1992 kam der Königspokal und 2001 der Jugendpokal hinzu. 1985 stellte der Schützenverein Dedinghausen erstmals (und bisher einmalig) den Kreiskönig. Beim Kreisfest in Rüthen wird Günter Hagenhoff Kreisschützenkönig. 1988 Das 11. Kreisschützenfest des KSB Lippstadt findet in Dedinghausen statt. 1998 Der Verein begeht sein 125-jähriges Jubiläum. Zum Fest fand das erste Kaiserschießen mit 35 Teilnehmern statt. 1999 Die alte Vogelstange wird durch eine moderne Anlage ersetzt. 2007 Die Musikgruppe "Spontan und Ungezwungen“ wird als Abteilung des Schützenvereins gegründet und 2015 in die Eigenständigkeit entlassen. 2015 Nach 1988 richtet der Schützenverein Dedinghausen e.V. zum zweiten Mal das Kreisschützenfest des KSB Lippstadt aus. (Quelle: D.a.)
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