StartseiteAktuellesLetzte TermineKönigspaar 2018/2019Terminkalender 2018SchützenvereinSchützenvereinKönigspaare seit 1874Königspaare 1874 - 1900 Königspaare 1920 - 1930Königspaare 1930 - 1947Königspaare 1947 - 1960Königspaare 1960 - 1970Königspaare 1970 - 1980Königspaare 1980 - 1990Königspaare 1990 - 2000Königspaare 2000 -2010Königspaare 2010 - 2019OffiziercorpsVorstandOffiziereFahnenEhrenoffiziereSchützenplatzUniformen + ZubehörSchießriegeJungschützenEinladung JungschützenvogelschießenHistorieAufnahmeantragBildergalerieBildergalerie Schützenfest 2018VorbereitungenSamstagSonntagMontagSchützenfest 2017SamstagSonntagMontagSchützenfest 2016FreitagSamstagSonntagMontagmorgenMontagnachmittagMontagabendKreisschützenfest 2015Kommersabend 18.09.2015Samstag 19.09.2015Sonntag 20.09.2015Frühschoppen 21.09.2015VorbereitungLuftbilder KreisschützenplatzSchützenfest 2015VorbereitungenSamstagSonntagMontag - MorgenMontag - NachmittagMontag - AbendSchützenfest 2014FreitagSamstagSonntagMontag - MorgenMontag - NachmittagSchützenfest 2013FreitagSamstagSonntagMontagSchützenfest 2012VorbereitungenSamstagSonntagMontagNeue SeiteKontaktLinksImpressum
Schützenverein Dedinghausen 1873 e.V.
Schützenfestsamstag
Zurück
Ganz heißer Beginn des 140. Schützenfestes tolles Wetter, drei Ständchen, ein eindrucksvoller Zapfenstreich am Ehrenmal und eine lange Samstagnacht Ob der hohen Temperaturen war Marscherleichterung“ befohlen worden. Nach dem Antreten nahmen zunächst Oberst Martin Grothe, Pastor Heinz Müller und stellv. Oberstadjutant Tobias Wahner die Front der angetretenen Schützen ab. In seinem Grußwort ging Oberst Grothe auf das kleine Vereinsjubiläum ein und dankte vielen: Liebe Schützenbrüder, liebe Dedinghauser Bürger, verehrte Gäste und liebe Kinder. Herzlich Willkommen hier in Dedinghausen und ich hoffe, dass sie uns auf dem Weg durch die Gemeinde heute Abend noch begleiten werden. Ganz besonders begrüße ich unser diesjähriges Königspaar Markus und Steffi Schulte, sowie unser 40-jähriges Jubelpaar Elisabeth und Robert Henkemeier. Aber auch unser 25-jähriges Jubelpaar Elmar Remmert und Elke Rath und unser Jungschützenkönig Marc Grothe gilt ein Willkommensgruß. Was wären wir Schützen ohne Musik, deswegen begrüße ich ganz besonders unsere Musikkapellen, das Tambourcorps aus Hörste unter der Stabführung von Dieter Heinrichsmeier, die Blaskapelle aus Schöning unter der Leitung von Michael Rennkamp. Bei den Musikern aus Schöning möchte ich mich noch für die musikalische Begleitung der hl. Messe vorhin bedanken. Des Weiteren begrüße ich den Spielmannszug aus Westereiden unter der Leitung von Bernhard Hasse und den Fanfahrenzug DJK aus Erwitte unter der Führung von Ralf Döweling. Herzlich Willkommen hier auf unserem Schützenfest. Alle Ehrenoffiziere und allen Personen aus Rat und Verwaltung heiße ich recht herzlich willkommen. Allen Schützenbrüdern und allen Mitbewohnern die aus gesundheitlichen Gründen nicht mit uns feiern können, wünsche ich gute Besserung und baldige Genesung. Ich bedanke mich auch bei allen fleißigen Händen, die zu den Vorbereitungen dieses Festes beigetragen haben. Und bei den Dorfbewohnern für das schöne Schmücken der Straßen und Häuser. Das zeigt die große Verbundenheit mit dem Verein und unserem Dorf. Liebe Schützenbrüder, liebe Gäste, ich lade euch alle ein mit uns ein paar unbeschwerte und fröhliche Stunden in unserer großen Schützengemeinschaft zu feiern und den Alltag mit all seinen Belastungen und Sorgen ein wenig in den Hintergrund stellen. Ein Sprichwort sagt: Monate und Jahre vergehen, aber ein schöner Moment leuchtet das ganze Leben hindurch und so hoffe ich, dass wir viele schöne Momente hier auf dem Fest erleben und wir dieses Fest in schöner Erinnerung behalten. Dankeschön!“ Nach der Begrüßung wurde es zunächst einmal ernst. Man gedachte der Toten und Verstorbenen. Oberst Grothe dazu: Liebe Schützenbrüder, liebe Gäste, wenn wir uns vor dem Ehrenmal versammeln und unsere Fahnen Aufstellung genommen haben, kommen wir traditionsmäßig zur Gefallenenehrung - Gefallenenehrung in der heutigen Zeit. Die beiden Weltkriege kennen viele nur noch aus den Geschichtsbüchern oder von Erzählungen von Eltern oder Großeltern. Doch viele Namen, die auf den Steinen stehen sind immer noch mit dem Dorf verbunden, die nächste Generation lebt Gott sei Dank friedlich und ohne Angst um Haus und Hof, zusammen. Aber es sind nicht nur die beiden Weltkriege, mit den vielen Toten und Verletzten. Unzählige Kriege und Krisenherde sind in der heutigen Medienwelt an der Tagesordnung. Terror und Gewalt gehören schon zur Normalität. Es ist aber auch die Gewalt in den Sportstadien, die Gewalt auf der Straße und in den Schulen, die immer mehr zunimmt. Deswegen appelliere ich gerade an dieser Stelle für ein friedliches Miteinander. Für uns ist es normal in der Heimat zu leben und zu arbeiten, doch über 50 Millionen Menschen sind auf Grund der Kriegsherde oder ihres Aussehens auf der Flucht und werden aus ihrer Heimat vertrieben. Ihnen wird die Existenz, die Sicherheit und die Geborgenheit der Heimat wie wir sie kennen, einfach genommen. Wir denken aber nicht nur an die Gefallenen und Verstorbenen der Kriege. Wir gedenken auch unserer verstorbenen Mitmenschen in unserer Gemeinde. Jeder hat bestimmt einige Namen oder Gesichter vor Augen an die er jetzt besonders denkt, die für immer aus unseren Reihen voraus gegangen sind. Wir denken besonders an unsere Schützenbrüder, die seit dem letzten Schützenfest verstorben sind, es waren unsere Kameraden: Dieter Blum, Karl Schendel, Albert Grote, Paul Dieter Schöpwinkel und Willy Hane. Sie haben Lücken in unseren Reihen hinterlassen, aber wir werden Sie in würdiger Erinnerung behalten. Wir gedenken aber auch unseres 60-jährigen Jubelpaares Heinrich Stiens und Hildegard Schniederjohann und unseres 50-jährigen Jubelpaares Heinrich und Elisabeth Lummer. Wir haben an den Gräbern der Jubelmajestäten ein Blumengebinde gelegt und ihrer gedacht. Abschließend möchte ich noch sagen, lassen sie uns solche Anlässe wie dieses Schützenfest nutzen, in fröhlicher aber vor allem in friedlicher Form zu feiern, damit wir auch Vorbild sind für unsere nächste Generation und unser Leitmotiv Glaube, Sitte, Heimat“ keine leeren Worte sind. Wir werden jetzt einen Kranz für alle Verstorbenen unserer Gemeinde niederlegen. Danke für ihre Aufmerksamkeit.“ Anschließend setzte der (Ersatz)Major den Zug der Schützen zum ersten nahen Ständchen in Marsch. Ziel war der Bürgertreff. Dort galt es dem 40-jährigen Jubelpaar Robert und Elisabeth Henkemeier die Aufwartung zu machen. Oberst Grothe begrüßte das Jubelpaar und erinnerte an dessen Regentschaft: Lieber Robert, liebe Elisabeth, vor 40 Jahren habt ihr beiden hier das Schützenvolk in Dedinghausen regiert. Es war Schützenfest Montag an unserem 100-jährigen Jubelfest, was wir 1973 hier gefeiert haben. Du hast das geschafft, was sich viele Schützenbrüder immer vornehmen. Dein Vater war im darauf folgen-den Jahr 50-jähriger Jubelkönig und so wolltest du um die Königswürde mit schießen um mit ihm zusammen zu feiern. Dieses hat dann auch alles gepasst und ihr beiden habt eure Familie und die Kameraden von der Freiwilligen Feuerwehr in euren Hofstaat berufen, um dieses Jahr zusammen zu feiern. Sie haben sich auch heute wieder euch angeschlossen, um dieses Fest zusammen zu feiern, ein schönes Bild, wie ich finde. Wie ihr uns geschildert habt, lag ein ereignisreiches Jahr vor euch. So wart ihr auf dem ersten Kreis-schützenfest des Kreisschützenbundes Lippstadt in Mönninghausen, wo du deine Schießkunst bestätigt hast und beim Vogelschießen den Apfel abgeschossen hast. Aber auch bei unseren Nachbarn in Mettinghausen wart ihr zu Gast, die das Kreisfest vom Kreis Büren feierten. Ihr habt in diesem Jahr auch den Wechsel vom Hörster Zelt zu dem Schallern Zelten mitbekommen, aber auch die Übergabe vom unserem Festwirt Alex Schulte zu Stefan Hesse aus Verlar. Aber auch die Königin hatte es sich nicht nehmen lassen ihr Königinnenkleid im folgenden Jahr selber zu entwerfen und zu nähen. Du lieber Robert warst immer aktiv im Schützenverein, so warst du vor deinem Königsjahr 2. Zugführer und später auch noch Platzmajor in unserem Verein, aber auch bei den Kollegen der Feuerwehr warst du jahrelang aktiv dabei. Ihr habt bei unserem Gespräch gesagt, dass es bei eurem Fest sehr kalt war, umso mehr freue ich mich, dass ich euch den Erinnerungsorden bei so einem Wetter überreichen darf. Ich möchte jetzt dem Jubelpaar den Orden und die Brosche anheften und der Jubelkönigin einen Blumenstrauß überreichen.“ Nach Reden, Blumen, Orden, Hoch-Rufen“ und Bier ging es weiter zum Birkhof. Dort wartete das 25-jährige Jubelpaar. Oberst Grothe wusste auch hier Interessantes über die Regentschaft des Jubelpaares zu berichten: Lieber Elmar, liebe Elke, verehrte Damen und Herren des Hofstaats, liebe Gäste! Es ist nun 25 Jahre her, dass ihr unser Schützenvolk hier in Dedinghausen regiert habt. 25 Jahre wir ihr sagt, wie schnell doch die Zeit vergeht, ist es wirklich schon so lange her? Wir haben extra nochmal geschaut und es ist so: Als wir uns vor einigen Tagen getroffen haben, fragten wir, wie war das damals 1988? Und wie so oft, saß man am Sonntagnachmittag in einer fröhlichen Runde unter den Bäumen und sagte. Wenn wir schon alle hier zusammen sitzen, dann könnten wir auch das nächste Mal oben am Thron feiern. Gesagt, getan. Elmar reite sich am nächsten Tag in die Reihe der Schützen ein und es folgte Schuss um Schuss, dann ein Aufschrei und die Kollegen hatten Elmar schon auf den Schultern. Aber halt. Wieder runter, da hängt noch ein Stück, oder doch nicht. Es wurde geprüft und geschaut, es war ein Stück aus der Verbretterung. Elmar ist König, wieder rauf auf die Schultern, diesmal blieb er bis zur Theke oben. Elmar, du nahmst dir damals deine Freundin Elke Mellor, heute Frau Rath, zu deiner Königin, und dein Freundeskreis bildete den Hofstaat, die auch heute wieder fast alle mit euch aus marschiert sind, um mit euch dieses schöne Jubelfest, zu feiern. Das große Ereignis war natürlich das 11 Kreisschützenfest hier im September im eigenen Dorf, wo es leider nicht zur Kreiskönigswürde gereicht hat. Aber auch im folgenden Jahr hattet ihr eure Termine, so feiertet ihr beim Jubelfest in Langeneicke mit vielen befreundeten Nachbarvereinen. Erwähnenswert wäre da noch der große Zusammenhalt und die Freundschaft zwischen deinen Schwimmkollegen Uwe Schmidt und euch. Uwe war zur gleichen Zeit König in Esbeck, hatte daher 2 Wochen zuvor abgedankt, aber war extra nochmal mit seinem gesamten Hofstaat angetreten um mit euch zu feiern, das zeigt die große Schützenfamilie und die vielen Freundschaften, die bei solchen Festen geschlossen werden. Ihr habt es euch nicht nehmen lassen, wieder einen solchen schönen Torbogen vor eurer Jubelresidenz auf zubauen, wie vor 25 Jahren ein schöner Anblick. Auch ihr hattet bei eurem Hochfest 1989 nicht gerade das schönste Schützen Wetter, darum freut es mich heute besonders bei so einem schönen Wetter euch den Erinnerungsorden anzuheften.“ Auch hier dann das gleiche Prozedere: Reden, Blumen, Orden, Hoch-Rufe“ und Bier. Nachdem das letzte Bier getrunken war, machten sich die Schützen zum dritten Ständchen des Abends zum amtierenden Königspaar auf. Unterwegs, wie auch bei den Ständchen, sorgten die Musikkapelle Schöning, das Tambourcorps Hörste, der Fanfarenzug DJK Erwitte und der Spielmannszug Westereiden für die musikalische Begleitung. Nachdem die Schützen an der prächtig dekorierten Königsresidenz an der Thingstraße zu stehen gekommen waren, nahmen Stefanie und Markus Schulte mit ihrem charmanten Hofstaat die Front der Schützen ab. Oberst Grothe reflektierte in seiner Ansprache die Aktivitäten des vergangenen Schützenjahres und dankte dem Königspaar dafür, dass sie immer den Verein hervorragend vertraten: Liebes Königspaar, verehrte Damen und Herren des Hofstaats liebe Gäste und Freunde des Königshauses. Wir sind hier heute vor eurer herrlich geschmückten Residenz aufmarschiert, um euch mit einem Ständchen zu ehren. Ihr beiden habt es trotz euer vielen Aktivitäten und ehrenamtlichen Tätigkeiten hier im Dorf nicht nehmen lassen, hier in Dedinghausen in eurem Heimatort den Vogel abzuschießen. Ihr habt es in euerm Grußwort passend beschrieben Einmal im Leben Schützenkönig zu sein“, dieser Wunsch ging letztes Jahr für euch in Erfüllung. Aber ich glaube, ich kann sagen, nicht nur Schützenkönig sondern Schützenkönigspaar, den ich weiß, dass es auch für Steffi ein Wunsch war. Aber das Jahr ist ja noch nicht zu Ende, der Höhe-punkt das eigene Fest mit drei Tagen fröhlichem Feiern, trotz der Verantwortung und Würde, fängt ja erst an. Ihr habt euch, wie ihr sagtet, einen feierfreudigen Hofstaat ausgesucht, der euch bei allen Terminen rund ums Schützenwesen, sei es bei dem Jubelfest in Cappel oder bei dem Kreisfest in Störmede, aber auch bei unseren Aufmärschen bei unseren Nachbar-vereinen immer hervorragend vertreten. Hierfür gilt euch und eurem Hofstaat nochmals ein herzliches Dankeschön, seitens des Schützenvereins. 140 Jahre Schützenverein Dedinghausen, dieses Fest begehen wir dieses Jahr und ich denke wir alle können stolz sein, ein Teil dieses Jubiläums zu sein. Aber ihr beiden habt mit eurer Königswürde und mit dem Orden euch einen festen Platz in der großen Liste der Königspaare gesichert. Möget ihr dieses Fest in guter Erinnerung behalten und mit uns ein fröhliches Fest im Rahmen der großen Schützenfamilie feiern. Ich möchte jetzt der Königin einen Blumenstrauß überreichen, und das Königspaar hochleben lassen ! Ich bitte jetzt die Musik und euch alle mit einzustimmen. Unser Königspaar Markus und Steffi der gesamte Hofstaat und alle Freunde der Familie sie leben, 3 mal “ In seiner kurzen Rede bedankte sich Schützenkönig Markus für die netten Worte, ließ den Verein hochleben und lud die Schützen zum Bierchen ein. Nach dem Königsständchen zog man zum Ehrenmal. Dort hatten sich zum großen Zapfenstreich schon zahlreiche Dorfbewohner/innen und Gäste eingefunden und so wurde der Zapfenstreich wieder zu einem imposanten Erlebnis. Nach dem Zapfenstreich gings zum Festplatz. Die Schützen standen zum Königstanz des amtierenden Königspaares und der Jubelpaare Spalier. Als dann die Paare mit ihren Hofstaaten auf den Thron bzw. an den reservierten Tischen Platz genommen hatten, konnte die Fete steigen. Der Festball nahm seinen aus den letzten Jahren gewohnten Verlauf. Zahlreiche Schützen, Dorfbewohner/innen und Besucher feierten ausgiebig bei toller Stimmung bis in die frühen Morgenstunden. Quelle: Dedinghausen aktuell