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Schützenverein Dedinghausen 1873 e.V.
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Schützenfestsonntag
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Schützenfestsonntag - traditionell strahlen Kinderaugen, Hofdamen, die Königin und die Sonne um die Wette - so auch diesmal und im Mittelpunkt stand Gabi - musikalische Überraschungen und Gäste (HWW/DG/LSR) Der Sonntagmorgen war ruhig verlaufen, Offiziere hatten den Platz aufgeräumt, beim Frühschoppen hatten sich alle deutlich zurückgehalten man erwartete den großen Festumzug. Dazu waren die Rahmenbedingungen optimal. In Dedinghausen herrschte bestes Schützenfestwetter (20°C und sonnig), und die Straßen waren für den Festumzug prächtig geschmückt. Kurz vor 14 Uhr sammelten sich die Schützen unter der Vogelstange. Als dann der Major Guido Lauber zum Antreten aufforderte, kammen gut 200 Schützen dem nach und wurden mit Biermarken entlohnt“. Nach der Fahnenparade reihten sich die Fahnen und der Vorstand in den Zug ein. Erstes und wichtigstes Ziel des Nachmittages war natürlich die königliche Residenz an der Meerpfanne. Galt es doch schnell die Hauptper-sonen dieses Tages in den Schützenzug zu integrieren - das Königspaar Dieter & Gabi Meiwes mit ihrem Hofstaat wurden abgeholt. Beim König“ war viel Volk aufgelaufen, welches reichlich Applaus spendete, als sich die netten Hofdamen in ihren prachtvollen Kleidern zeigten. Königin Gabi war mit ihrem cremeweißen Kleid natürlich der strahlende Mittelpunkt des Auftritts und das sollte den ganzen Tag so bleiben. Nachdem die Throngesellschaft die Front der Schützen abgeschritten hatte, reihten sie sich in den Umzug ein, das Fest war quasi beseelt. Am Ehrenmal findet traditionell der Parademarsch statt. Für viele Dorfbewohner und Besucher aus nah und fern ein bzw. der sonntägliche Höhepunkt. Säumten unterwegs schon viele Schaulustigen den Umzug, so war die Kirchenkreuzung schon fast überlaufen. Unter großem Beifall vollzog sich dort der ehrenvolle Vorbeimarsch, bevor es dann zum Festakt auf den Schützenplatz ging. Den leitete Oberst Martin Grothe mit einer herzlichen Begrüßung ein. Sodann nahm Vize - Kreisoberst Willi Hoppe die Ehrungen des Tages vor. Mit dem Königstanz endete der offizielle Teil des Nachmittages. Die Throngesellschaft machte es sich am Königstisch bequem, die Offiziere verzogen sich mit ihren Gästen in die Offiziersecke an der Theke und der Rest traf sich mit Freunden oder ihren Familien. Man klönt ein wenig und trinkt ein Bierchen zusammen es ist halt nett und gemütlich am Schützenfestsonntagnachmittag in Dedinghausen. Bis zur Musikschau und dem Kindertanz wird das Schützenfest zu einem Familienfest. In diesem Jahr wurde die Familienidylle durch einen überraschenden Auftritt der Fascinating Drums eindrucksvoll unterbrochen bzw. bereichert. Den Auftritt hatte der Hofstaat dem Königspaar geschenkt. Nach der Musikschau kamen dann die Kinder voll auf ihre Kosten - der Kindertanz stand an. Moderiert von den Experten der Schöninger Kapelle und angeführt von der Königin, herrschte für knapp eine Stunde totaler Trubel auf dem Festzelt. Dass da nicht nur die Kinder Spaß hatten, zeigen unsere Bilder. Mehr Fotos finden Sie auf der Rückseite dieser Ausgabe Ihrer Dorfzeitung. Der Nachmittag neigte sich nun dem Ende zu und alle wappneten sich für den zweiten Abend des Festes. Bis zum Empfang der Gäste der befreundeten Schützenvereine aus den Nachbardörfern kehrte nun kurzfristig ein wenig Ruhe ein man bereitete sich auf den Festball vor. Der Schützenvorstand hieß die Abordnungen der Nachbarvereine herzlich willkommen. Sodann machten diese ihre Aufwartung am Thron. Hier fand man zunächst Zeit sich bei einer Flasche Bier auszutauschen. Gegen 21 Uhr waren die Begrüßungsgesten vollzogen und die große Polonaise konnte starten. Es ist immer wieder imposant, wenn sich die Königspaare, Hofstaate und vielen Gästepaare zur Polonäse unter der Vogel-stange formieren. Der anschließende Festball konnte dann problemlos an die gute Stimmung vom Vortag anknüpfen. Maß-geblichen Anteil daran hatten die Gastvereine und unser Königspaar mit seinem Thron und die Schöninger. Als dann die Fahnen in Sicherheit gebracht waren, nahm die Fete ihren Lauf. ... bis tief in die Nacht.
Quelle D.a. 444, 2012